EZB-Direktorin Schnabel warnt vor Inflationsrisiken durch steigende Energie- und Nahrungsmittelpreise
Die EZB verzeichnet anhaltenden Inflationsdruck und robuste Konjunkturdaten, während Marktteilnehmer weitere Zinserhöhungen einpreisen.
Von Orion Desk
Das Protokoll der EZB-Ratssitzung vom Juli 2026 hebt hervor, dass die Inflationserwartungen aufgrund von Lieferkettenproblemen bei Energie und steigenden Lebensmittelpreisen gestiegen sind. Trotz kurzfristiger Schwankungen bei den Ölpreisen bleiben die mittelfristigen Inflationserwartungen hartnäckig über dem Zielwert von 2 Prozent, wobei die Risiken weiterhin nach oben tendieren.
Die Marktteilnehmer preisen für den Euroraum eine weitere geldpolitische Straffung bis Anfang 2027 ein, gestützt durch eine resiliente wirtschaftliche Entwicklung. Während Technologiewerte anfällig für eine Neubewertung bleiben, korrelieren die Bewegungen des Euro weiterhin eng mit den Zinsdifferenzen zum US-Dollar.
Ursprünglich veröffentlicht von European Central Bank
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