Notenbankchef Bailey betont Unvorhersehbarkeit der Zinsentwicklung trotz hoher Energiepreise
Andrew Bailey stellt klar, dass Zinssenkungen von einer Entspannung im Nahen Osten abhängen, während der Verkauf von Staatsanleihen langfristig geplant bleibt.
Von Orion Desk
Der Gouverneur der Bank of England, Andrew Bailey, betonte in einem Interview am 17. September, dass zukünftige Zinsentscheidungen aufgrund der unvorhersehbaren globalen Lage schwierig bleiben. Eine Lockerung der Geldpolitik hänge maßgeblich von einem Ende der Konflikte im Nahen Osten und einer damit verbundenen Normalisierung der Energiepreise ab.
Zudem erläuterte die Zentralbank ihren Fahrplan für den Abbau der Bestände an Staatsanleihen bis zum Jahr 2034. Diese Strategie sei unabhängig von aktuellen Marktturbulenzen oder politischen Konstellationen langfristig mit dem Finanzministerium abgestimmt worden, um den Märkten die notwendige Planungssicherheit zu bieten.
Ursprünglich veröffentlicht von Bank of England
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